Berichte

Zwischen Wind und Wetter

Diese Woche hat uns das Wetter ganz schön beschäftigt. Die Kinder im Waldkindergarten kommen Dank angepasster Kleidung zwar gut mit Regen, Wind und Kälte zurecht – doch die angekündigten Gewitter stellten uns vor besondere Herausforderungen. Sicherheit steht bei uns natürlich an oberster Stelle. So kam es, dass die Kinder während der morgendlichen Bringzeit schnell auf das Stückle mit Schutzhütte ausweichen mussten, da ein Gewitter aufzog.

Besonders enttäuschend war die Wetterlage für unsere „Füchse“, die Vorschulkinder. Schon lange fieberten sie ihrer „Fuchsübernachtung“ entgegen, die am Donnerstag stattfinden sollte. Leider waren für die Nacht Gewitter und Unwetter angekündigt, sodass das gemeinsame Zelten abgesagt werden musste. Doch aufgeschoben ist nicht aufgehoben – wir drücken unseren „Füchsen“ die Daumen, dass sie ihr Abenteuer kommende Woche nachholen können.

An einem der trockenen Tage machten sich die Kinder auf den Weg zum „Wurzelplatz“. Dort gibt es tolle Holztische, die sich hervorragend für kreative Arbeiten eignen. Das passte perfekt, denn die Kinder hatten zuvor mit viel Eifer ihre eigenen Wasserfarben hergestellt. Dafür wurde trockene Erde mit Mörsern und Sieben ganz fein verarbeitet und anschließend mit Kleister und Wasser vermischt.

So entstanden ganz unterschiedliche Brauntöne. Die Kinder überlegten sich eigene Motive und legten los. Es entstanden  richtig schöne Bilder und die Kinder waren sichtlich stolz: selbst gemacht und selbst gemalt!

Für besonders viel Spaß sorgte außerdem eine Schokokuss-Schleuder – natürlich ebenfalls selbst gemacht. Ein Kind hatte Schokoküsse für die Gruppe mitgebracht und schnell entstand die Idee, dafür ein Katapult zu bauen. Gesagt, getan: aus Stöcken, Spanngurten und dem Deckel einer Vesperdose entstand nach einigem Ausprobieren eine funktionierende Schleuder, die für große Begeisterung sorgte.

An dieser Stelle nochmal ein herzliches Dankeschön für die mitgebrachten Schokoküsse.

Wussten Sie schon?

Die Arbeit von Spinnen ist genial: Die Spinnfäden sind dünner als ein menschliches Haar, stärker als Stahl und dehnbarer als Gummi. Diese Kombination macht ein Spinnennetz so stabil, dass ihm weder Wassertropfen noch die Wucht eines dagegen fliegenden Insekts etwas anhaben können.