„Lieber Osterhase, wir haben unsere Nestchen fertig gebastelt. Kannst du sie bitte abholen und für uns füllen?“
Gemeinsam mit den Erzieherinnen schrieben die Kinder diesen Brief, denn es war alles vorbereitet: Die Osternester waren fertig und mit Moos gefüllt. Die Ostergärtchen waren liebevoll aus kleinen Ästen, Blättern, Moos und anderen Naturmaterialien gebaut. Dieses Jahr wurden sie sogar mit einem kleinen Dach versehen, da der Wetterbericht Regen vorhergesagt hatte. Nun haben sie also dem Osterhasen Bescheid gegeben und hofften, dass er ihr Nest gefüllt in ihr Ostergärtchen stellen würde.
Die Kinder freuten sich auf die gemeinsame Feier und hörten zur Vorbereitung die Ostergeschichte, die durch passende Bilder im Erzähltheater begleitet wurde.

Die Osterfeier im Sinne der Wurzelkinder startete mit einer Fantasiereise im Morgenkreis. Anschließend machten sich viele kleine Wurzelkinder auf den Weg durchs Wurzelreich: An einem Tau zogen sie sich am Kletterhang nach oben. Welche Blume waren sie? Jedes Kind durfte sich die ausgesuchte Blume auf die Wange schminken lassen. Weiter ging es durch den Wald und einen Geheimweg, bis sie schließlich am Stückle des Kindergartens ankamen. Inzwischen waren alle hungrig und freuten sich auf das Festtagsbuffet, das hier auf sie wartete. Belegte Brote, Obst, Gemüse, gefärbte Eier und leckeres Gebäck! Frisch gestärkt machten sie sich im Anschluss auf den Weg zur „dicken Berta“. An diesem Waldplatz wartete die nächste Station auf sie: Ein Parcours zum Eierlauf. Gar nicht so einfach, aber es hat viel Spaß gemacht und es ist kein Ei zu Bruch gegangen!

Aufgeregt zogen die Kinder nun weiter zum Osterplatz und schauten gespannt in ihr Gärtchen: War der Osterhase da?

Glücklich fanden sie die gefüllten Nestchen. Leckeres Hefegebäck, Eier, Blumen und ein lustiges Gedicht hatte ihnen der Osterhase liebevoll ins Nest gelegt. Wie schön!
Nun verabschieden wir uns in die Ferien und wünschen allen Leserinnen und Lesern frohe Ostern!
Wussten Sie schon?
Insekten sehen die Welt anders als wir Menschen. Bienen können beispielsweise kein Rot erkennen. Das gleichen sie mit der Fähigkeit aus, Farben im Ultraviolett-Bereich zu erkennen. Weiße Blumen kennen Bienen nicht, diese strahlen für sie immer einen bestimmten ultravioletten Ton aus.