Die Woche hat mit viel Regen begonnen. So viel Regen, dass sich große Pfützen und sogar ein kleiner Bach gebildet haben. Im Morgenkreis experimentierten die Kinder mit einem Schwamm und Wasser, um zu veranschaulichen, wie Wasser im Boden versickert. So konnten sie sehen, dass der Schwamm zunächst alles aufsaugt, später aber nichts mehr aufnehmen kann. So wie der Boden, der nicht das ganze Regenwasser aufnehmen konnte. Spannend! Aber nicht nur das, denn natürlich hatten die Kinder richtig viel Spaß beim Spielen mit den Pfützen und dem kleinen Bach. Aus Ästen und Blättern haben sie Staudämme gebaut, Wasser geschöpft und kleine Boote aus Naturmaterialen schwimmen lassen. Das war toll und die Kinder haben vertieft gespielt.

An einem anderen Tag zogen sie an einen Platz im Wald, an dem zwei große Mulden im Boden sind. Auch hier hatten sie tolle Ideen während des Freispiels. Gemeinsam haben sie jede Menge Äste geschleppt und über die Mulden gelegt. Nach einigem Planen, Probieren und Optimieren ist ein wunderbar funktionierendes Wald-Trampolin entstanden. Mit und ohne Anlauf sind die Kinder stolz gesprungen und gehüpft.

Aus der zweiten Mulde wurde eine Wald-Höhle, in der man super spielen konnte.

Nicht nur im Freispiel wurde diese Woche gebaut. Die Vorschulkinder arbeiteten in der Fuchsschule weiter an ihrer Murmelbahn. Hierzu mussten eine Menge Nägel in ein großes Brett gehämmert werden, an welchen die Murmeln später entlang laufen sollen. Auch hier sah man stolze Kinder, die erlebten wie ihr Handeln Schritt für Schritt Gestalt annimmt.
Im Rahmen unseres Jahresthemas „die vier Elemente“ durfte diese Woche künstlerisch gestaltet werden. Die Kinder hörten eine spannende Geschichte über einen Wassertropfen und brachten diese mit verschiedenen Techniken zu Papier. Mit Kohle malten sie Erde, mit Wasserfarben Feuer und Wassertropfen. Um die Flammen hoch steigen zu lassen und die Wassertropfen regnen zu lassen pusteten sie durch ein Röhrchen auf ihr Bild und staunten über das Ergebnis.
Wussten Sie schon?
In Deutschland sind rund 71.500 Tier-, Pilz – und Pflanzenarten bekannt. Sie verteilen sich auf etwa 48.000 Tier-, 9.500 Pflanzen – und rund 14.000 Pilzarten.