Berichte

Weidenhäuschen, Kaulquappen und ganz viel Grün im Wald

In der letzten Woche wurden die Waldkinder mit Sonne und milden Temperaturen verwöhnt. Auch an den Bäumen und Pflanzen kann man die Frühlingsveränderungen deutlich beobachten: Der Wald wird immer grüner und die Blätterkleider der Bäume werden wieder dichter. Es gibt immer wieder Neues zu entdecken. Für die Waldkinder bedeutet das zudem eine richtige räumliche Veränderungen an ihren Plätzen: Es gibt wieder mehr Versteckmöglichkeiten, man kann nicht mehr so weit sehen wie im Winter, wenn die Bäume kahl sind und auch die Grenzen der Waldplätze müssen nun teilweise angepasst werden. 

Am Sonnenplatz wurde fleißig an einem neuen Weidenhäuschen gebaut. Geschnittene Weiden, die der Kindergraten geschenkt bekam, wurden hierfür erstmal zum Sonnenplatz transportiert. Gebündelt zogen die Kinder sie fleißig hoch zum Sonnenplatz, wo sie als Spielhäuschen eingepflanzt wurden. 

Dieses Bild hat ein leeres Alt-Attribut. Der Dateiname ist Weiden-768x1024.jpg

Obwohl die Kinder das schöne Wetter genossen, merkten sie auch, dass es für die Natur zu trocken war. So wurde Wasserkanister auf einem Bollerwagen mit vereinten Kräften zum Sonnenplatz gezogen, um das frisch gebaute Häuschen zu gießen.

Jetzt hoffen natürlich alle Kinder, dass die Weiden auch anwachsen und freuen sich sehr über ihr neues Spielhäuschen. 

Außerdem machten die Waldkinder an einem Tag auch einen Spaziergang zu den Hößlinswarter Wiesen und schauten da, wie sich die Kaulquappen im Teich einwickelt hatten seit sie das letzte mal da gewesen waren. Sie sahen die kleinen Kaulquappen mit Schwänzchen und noch ohne Beine im Teich umher schwimmen und sind schon gespannt, wie sie sich bis zum nächsten Besuch verändern werden. Die Entwicklung von dem Laich zu den Kaulquappen und anschließend zu den kleinen Fröschchen und Kröten ist natürlich jedes Jahr wieder sehr spannend für die Kinder.

Wussten Sie schon?
Die Rinde der Weide enthält Salicylsäure, den natürlichen Vorläufer von Aspirin. Schon vor über 2000 Jahren nutzten Menschen Weidenrinde zur Schmerzlinderung. Außerdem sind Weiden extrem schnellwüchsig – manche Arten wachsen bis zu einem Meter pro Jahr.