Berichte

Einwalden, Waffeln und kleine Wunder der Natur

Freudig kamen die Kinder nach den Osterferien in den Waldkindergarten zurück. Gleich im Morgenkreis bemerkten sie, wie sich die Natur in den zwei Ferienwochen verändert hat und der Frühling sich immer weiter ausbreitet. Sie stellten fest, dass alles ganz anders und wieder viel grüner aussieht. Auch auf ihren Wegen im Wald entdeckten sie überall das Frühlingsaufblühen und die kleinen Wunder der Natur – so auch den Farn, der sich jetzt so langsam wieder ausrollt und von den Kinder bestaunt wurde.

In der Fuchsschule durften sich die Vorschulkinder in dieser Woche „einwalden“ wie ein Igel im Winter. An einem ruhigen Plätzchen im Wald suchten sich die Kinder eine Stelle, an der sie es sich gemütlich machten und zugedeckt mit Blättern die Ruhe genossen. Bei geschlossenen oder offenen Augen lagen die Kinder da, lauschten den Geräuschen des Waldes, rochen das Laub und die Erde, atmeten die frische Waldluft ein, hörten das Summen der vorbeifliegenden Insekten, nahmen alles ganz intensiv war und entspannten. Nach etwa zehn Minuten wurden sie von einem kleinen Gong „geweckt“ und erzählten von ihren Eindrücken: Manche fanden es doch etwas langweilig, andere wiederum fanden es richtig schön und entspannend. Begeistert waren die Kinder auch, wie sie sogar das Flattern der vorbeifliegenden Vögel hören konnten auch ohne sie zu sehen. Mal eine ganz andere Fuchsschule und eine wunderbare Erfahrung für die Kinder.

Außerdem wurden bei den Wichteln in dieser Woche gleich zwei Geburtstage gefeiert. Alles Gute auch an dieser Stelle an die beiden Geburtstagskinder!

Die Geburtstagsfeier am Freitag war ganz besonders für die Kinder. Hier wurden sie nämlich mit auf dem Stückle über dem Feuer gebackenen Waffeln verwöhnt. Zuerst beobachteten die Kinder ganz interessiert, wie der Waffelofen aufgebaut und angeheizt wurde und nachher durften sie die Köstlichkeiten dann bei wunderbarem Sonnenschein schmecken lassen. Was für ein leckerer und schöner Wochenabschluss.

Wussten Sie schon?
Der Farn rollt seine jungen, empfindlichen Wedel kompakt auf, um sie vor Austrocknung, Kälte, Schädlingen und mechanischen Schäden zu schützen. Gleichzeitig erleichtert dieses Aufrollen das Wachstum und sorgt dafür, dass die Blattoberfläche erst bei optimalen Umweltbedingungen vollständig entfaltet wird.