Auch wenn der andauernde Regen für manch ein Gemüt nicht gerade erhebend ist, für das Leben in der Natur, ob Tiere oder Pflanzen, war er dringend notwendig!
Denn da auch der Winter nicht viel Niederschlag brachte, sank der Grundwasserspiegel enorm.
Und so litt auch unser Wald deutlich sichtbar.
Wo sonst im März der ganze Wald in hellem Grün leuchtet, waren dieses Jahr fast alle Laubbäume noch kahl und braun!
Doch schon die erste Regenwoche brachte die Wende und während unsere Waldkinder mit größtem Vergnügen Bachläufe formten, Kunstwerke aus Lehm konstruierten und mit voller Inbrunst in tiefe Pfützen sprangen vollbrachten die Laubbäume wahre Wunder und ließen Tausende frische Blätter entstehen.
Jetzt freuen sich die Waldkinder nicht nur über das wunderschöne frische Grün, sondern auch darüber, dass der Wald nun mittels der Photosynthese wieder viel mehr Sauerstoff für uns alle herstellen kann.
Über die Feuchtigkeit freuen sich aber auch die kleinen Steckmücken, die im Waldkindergarten aber einfach durch Mückenmittel oder Gesichtsmasken aus Matsch ferngehalten werden.

Wussten Sie schon?
Dass ein europäischer Laubbaum ca. 30 000 Blätter hat?