In der letzten Woche begannen die Kindergartenkinder mit dem großen Thema „Das bin ich“. Nachdem im Sitzkreis schon viel über die Kinder gesprochen wurde, stand diese Woche die Erstellung eines „Ich-Buches“ im Vordergrund. Hierzu falteten und nähten die Kinder Briefumschläge im DIN A4 Format. Auf die erste Seite schrieben und malten die Kinder ihre Namen. Es folgte ein Spiel, indem sich die Kinder bewusst wurden, bin ich nun ein Mäuschen, Eichhörnchen oder ein Fuchs? Was gehört denn dazu, ein Fuchs zu sein? Die Füchse sind die Großen im Kindi – die Vorschulkinder. Um dies deutlich zu machen, druckten die Kinder mit Kartoffeldruck den jeweiligen Fußabdruck „ihres“ Tieres neben ihren Namen auf das „Ich-Buch“.

Das Thema wurde dadurch weiter vertieft, als unsere Erzieherin Guste im Morgenkreis eine kleine Schatztruhe mitbrachte. Jedes Kind durfte sich heimlich darüber beugen und hinein blicken. Innen war ein Spiegel angebracht, der Schatz war also das Kind selbst. Im anschließenden Gespräch überlegten die Kinder, welche Besonderheiten sie haben, was sie gerne mögen, wie sie aussehen. Im Freispiel aufgegriffen begannen einzelne Kinder schon damit, mithilfe eines Spiegels, Selbstportraits für die zweite Seite ihres Ich-Buches anzufertigen.

Außerdem durfte jedes Kind sein aktuelles Lieblingsbuch von zuhause mitbringen. Die Bücher werden nach und nach im Morgenkreis gemeinsam angeschaut und jedes Kind darf einmal sein liebstes Buch präsentieren.
Das Projekt „Das bin ich“ wird die Wichtel und Zwerge auch noch in den nächsten Wochen begleiten.

Wussten Sie schon?
Der Kartoffeldruck ist eine sehr einfache Technik und zählt zu den ältesten Verfahren der Menschheit, um Bilder zu vervielfältigen. Bereits die alten Babylonier und Ägypter haben sich dieser einfachen Form des Drucks bedient. Auch heute noch ist der Kartoffeldruck eine beliebte Form des Bastelns.