Berichte

Was macht denn der Nikolaus im Wald?

Was macht der Nikolaus im Wald?

Der große Sack mit den blitzeblank sauberen Stiefeln, den die Kinder letzte Woche an der Dicken Berta deponiert hatten, war weg! Hatte den etwa der Nikolaus mitgenommen?

In der Nacht zum Dienstag muss der Nikolaus dann etwas unachtsam gewesen sein: Immer wieder fanden die Kinder am Morgen Fetzen von seinem Bart, die an den Zweigen hingen. Sie folgten seinen Spuren durch den Wald und stießen dabei auch auf Kerzen, wobei sie bei jeder Kerze eine kleine Pause machten und Weihnachts- und Nikolauslieder anstimmten. Die Bartspuren führten die Kinder schließlich zum Weihnachtsplatz, wo sie sich an einem Buffet – von einigen Waldeltern bereitgestellt – an Suppe, Brötchen und Gutsle stärken konnten.

„Klingeling, klingeling“, was war das denn jetzt? Da war ja der Nikolaus! Von Weitem winkte er den Kindern und stellte einen großen Sack ab, bevor er weitereilte, weil er ja noch viele Kinder an diesem Tag zu besuchen hatte. Und siehe da, in dem Sack waren die geputzten Stiefel der Kinder, gefüllt mit leckeren Köstlichkeiten. Vielen Dank, lieber Nikolaus!

Marias kleiner Esel

In der Adventszeit, dieser ganz besonderen Zeit im Jahr, wurde letzte Woche natürlich auch die Adventsgeschichte „Marias kleiner Esel“ fortgesetzt und der Adventskalender machte weitere Kinder zu „Glitzerkindern“. Zudem haben die Kinder in der Sturmhöhle eine Weihnachtswerkstatt gestartet. In heimeliger Atmosphäre mit Kerzenlicht, Ofen an und Fensterläden zu, wurden Überraschungen für die Eltern vorbereitet. Aber pssst!, nicht verraten, um was es sich handelt.

Adventssingen mit den Eltern

Am Freitag hatten die Eltern schon wieder Gelegenheit, selbst ein bisschen im Wald zu verweilen. Vor dem Morgenkreis trafen sie sich zum Adventssingen mit den Kindern. Jedes Kind durfte eine brennende Kerze an einen Stern stellen, den sie tags zuvor vorbereitet hatten. Gemeinsam sangen sie Advents- und Winterlieder. Außerdem hatten die Füchse zusammen Figuren für Weihnachtskrippen getöpfert, die von den Eltern bestaunt wurden.

Wenngleich es mittlerweile richtig kalt geworden war, ließ der Schnee bisher noch auf sich warten. „Schneeflöckchen, Weißröckchen, wann kommst du geschneit?“ Sicherlich werden einige Eltern in nächster Zeit dieses Lied auch zuhause noch hören dürfen, wenn ihre Kinder die weiße Pracht im Zweifel herbeisingen.

Wussten Sie schon?

Ursprünglich wurde auf dem Adventskranz für jeden einzelnen Tag vom ersten Advent bis zum Heiligen Abend eine Kerze entzündet – insgesamt zwischen 22 und 28 Kerzen. Der Theologe Johann Hinrich Wichern hatte den Kranz erfunden, um Kindern die verbleibende Zeit bis Weihnachten begreiflich zu machen. Später entwickelte sich daraus die heute bekannte Form mit vier Kerzen, für jeden Adventssonntag eine.